Kartenname: Sandro Wartet
  (Teil 3 von "Der Aufstieg und Fall von Sandro")
Datum: 10. Mai 2008
Autor und Mapmaker: ByteBandit (lightmage55@yahoo.com)
Deutsche bersetzung: Koni (lewikon@t-online.de)
Datei-Name: Sandro Wartet.h3m (engl. Version Sandro Awaits.h3m)
Zustzliche nderungen und Text: Muszka (dev7l@yahoo.com)
Gre: Extra Large mit Untergrund
Version: Heroes of Might & Magic III (Shadow of Death)
Sieg-Bedingung: Das Artefakt 'MdDV' nach Forge Town bringen
Niederlagen-Bedingung: Knigin Catherine verlieren
Beteiligte Tester: Muszka, Undead Half Orc, Corlagon und Darknessfood (Alle Map-Tester knnen bei Celestial Heavens.com kontaktiert werden.)
Weitere Erwhnung: Yurian Stonebow - Der meinte, dass eine Kampagne wie diese ntig war, um die lteren HoMM Spiele am Leben zu erhalten und neu zu entdecken. Akul - Fr seine Hinweise auf der Celestial Heavens News-Seite, wodurch er eine groe Fan Basis schuf, damit diese HoMM1 - IV Kampagne verwirklicht werden konnte.


Beschreibung

     Die Hochzeit von Roland und Catherine schien beinahe unausweichlich. Die Zeit des Werbens dauerte einige Monate nach dem Sieg ber Sandro und dem Fall von ShadowDeath an. Die Hochzeit sollte in dem sdlichsten Teil von Enroth stattfinden. Viele Abordnungen von Bewohnern aus allen Landesteilen waren zu dieser historischen Verbindung zwischen dem Knig von Enroth und der Knigin von Erathia geladen. Skeptiker fragten sich, wer die wahre Herrschaft ber dieses riesige Imperium, das sie gemeinsam geschaffen hatten, bernehmen wrde. Um diesem Rtselraten ein Ende zu setzen, bereignete Catherine ihre Macht an Roland, hauptschlich aus dem Grunde, wie er mit der Dunkelheit fertig geworden war, die Sandro ber Enroth gebracht hatte. Alles schien gut zu laufen.
     In einigen Monaten des Friedens und Wohlergehens erwies sich die Lage in beiden Reichsteilen grtenteils in Ordnung. Roland war so mit der Lage der Dinge zufrieden, dass er ein rauschendes Fest fr alle im Imperium veranstaltete; es fand in der Hauptstadt New Erathia statt. Dort jedoch brachte einer seiner Gste, ein Ritter mit Namen Christian, ein Thema auf, das die Aufmerksamkeit des Knigs an sich zog.
     "M'Lord. Wenn es mir gestattet ist", sagte Christian. "In Erathia sind in jngster Zeit bestrzende Vernderungen in Erscheinung getreten. Wir Ihr vielleicht wisst, gibt es dort Eingnge in eine unterirdische Welt, anders als hier in Enroth."
     "Ja, das ist mir bekannt, Herr Ritter", besttigte Roland. "Fahrt fort."
     "Nun, M'Lord, die Tunneleingnge sind aus unerklrlichen Grnden versperrt worden. Wir haben einige freigerumt, knnen die Unterwelt aber weiterhin nicht betreten. Wir versuchten, der Ursache etwas nachzugehen, aber jetzt mussten wir damit aufhren. Wir nahmen an, dass es die Zwerge waren, die die Hhlen verschlossen haben, aufgrund ihres Bergbaus oder so. Aber als wir sie mit der Sache konfrontierten, zeigten sie sich unwissend ber solcherart Vorgnge. Wir glauben nun, dass hier etwas Greres am Werke ist."
     "Was vermutet Ihr denn, was dahinter stecken knnte?", fragte Roland.
     "Ich wnschte, ich wsste es, M'Lord. Aber es ist anders als alles, was mir je zuvor untergekommen ist. Es ist enttuschend zu wissen, dass wir nicht hinuntergehen und unerwnschte Banditen und so hochnehmen knnen."
     Roland wandte sich daraufhin Catherine zu. "Vielleicht sollte ICH hingehen und mich persnlich um dieses Problem kmmern, meine Liebe."
     "Das ist wahrlich fr Erathia ungewhnlich", entgegnete sie ihrem Gatten. Dann drehte sie sich zu Christian um und fragte: "Erfordert die Angelegenheit das Einschreiten des Knigs, Sir Christian?"
     "Es knnte nicht schaden, wenn sich eine anerkannte Autoritt der Untersuchung dieser Sachlage annimmt, M'Lady", antwortete er.
     "Ich sehe schon", stimmte Catherine zu. "Mein Knig, Sir Christian ist einer der besten Ritter, die Erathia hat. Wenn ihm diese Sache kritisch erscheint, ist sie vielleicht eine genauere Untersuchung wert."
     "Dann sollte ich Vorbereitungen treffen, bereits morgen frh die Segel zu setzen. Christian, wrdet Ihr mich nach Erathia begleiten?"
     "Es wrde mir eine Ehre sein, mein Knig."
     "Gut, dann wird ein Schiff fr uns an den Docks bereitstehen. Fertig zum Aufbruch. Aber fr den Augenblick lasst uns erstmal dieses Schwein am Spie mit Bier genieen!", lchelte Roland.
     "Aye!", stimmten alle ein.
     Roland und Christian setzten am nchsten Morgen die Segel nach Erathia. Es wurde nie wieder etwas von ihnen gehrt.
     Monat um Monat verging und Catherine hatte keine Kunde von Erathia ber des Knigs Reise vernommen, die das Rtsel ber die Hhleneingnge entwirren sollte. Sie fragte so manche Besucher aus Erathia, ob sie etwas gehrt hatten. Doch niemand hatte.
     Voller Ungeduld die Rckkehr ihres Gatten erwartend, beschliet sie, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Sie wrde selbst nach dem Knig suchen. Sie war recht gut imstande, mit jeder Situation umzugehen, schon bevor sie Roland begegnet war. So schien es der Knigin nur vernnftig, nach ihrem Knig zu forschen. Sie wollte ja schlielich nicht, dass ihr Sohn Nicolai ohne seinen Vater heranwuchs. Doch in der Zwischenzeit, whrend sie auf der Suche nach Roland war, schrieb sie Nicolai in der Kniglichen Kriegsakademie in Axeoth ein. Sie hatten die besten Schulen fr solche Flle. Sie selbst hatte sie besucht, auf Befehl ihres Vaters, des Knigs von Erathia.
     Knigin Catherine beginnt ihre Suche nach Roland...

Die Saga nimmt ihren Fortgang mit "Heroes of Might And Magic III" (In the Wake of Gods 3.58f).
 